| Geschichte | |
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Das
Unternehmen, dass heute in vierter Generation geführt wird, wurde durch
den Urgroßvater Christoph Appold 1910 gegründet, jedoch nur bis zum
Kriegsanfang 1914 fortgeführt. Sein Sohn Michael Appold hat am 15.03.1930
den Schreinereibetrieb wieder aufgenommen und in die Handwerksrolle
eingetragen. Es
war damals die ursprüngliche Dorfschreinerei mit der Herstellung von
Fenstern, Türen und Möbeln sowie Reparaturarbeiten. Nach seiner
Ausbildung und Meisterprüfung wurde am 10.12.1959 Friedrich Appold –
der Vater der heutigen Gesellschafter – als Mitinhaber in die
Handwerksrolle eingetragen. Dies war auch der Anfang der ersten
Serienproduktion von Kleinmöbeln. Insbesondere war der
„Handtuchhalter“ das erste Produkt, dass hauptsächlich über Versandhäuser
überregional vertrieben wurde und in den 60er in keiner Küche fehlte.
Die Firma wuchs auf mehrere Mitarbeiter und die ersten Erweiterungen waren
notwendig. Die Produktpalette wurde mit Spielzeugtruhen, Blumenständern,
Teewägen und ähnlichem erweitert. Mitte der sechziger Jahre traten die
heutigen Mitgesellschafter Günther und Manfred Appold in das Unternehmen
ein. Anfang
der 70er Jahre war der Wendepunkt zum heutigen Betätigungsfeld. Nachdem
bei den Kleinmöbeln ein Preisverfall durch Ostimporte eintrat, wurde die
Türenherstellung ins Auge gefasst. So wurden am Anfang hauptsächlich Türen
für den Wohnungsbau gefertigt und mit der „Blockzarge“ eine solide
Zargenkonstruktion hergestellt. Eine Vielzahl
der Elemente wurde in größere Wohnbauprojekte in Nürnberg, München
und Frankfurt eingebaut. Außerdem wurden die ersten Objekte im öffentlichen
Bereich mit Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern ausgeführt. 1973
wurde mit dem Bau einer Werkstatt und somit weiteren 2400 m2
Produktionsfläche begonnen. Das
Anwendunsgebiet verlagerte sich vom Wohnungsbau immer mehr zu den
Objekten. So wurde bereits 1978 das erste Krankenhaus mit einem
Auftragsvolumen von über 1 Mio. DM ausgeführt. Die Mitgesellschafter
Roland und Uwe Appold nahmen im Unternehmen Ihre Tätigkeit auf. Die
ersten eigenen Konstruktionen für Schallschutzelemente, nachdem man
vorher Türblattaufbauten von Systemgebern übernommen hatte, wurden
entwickelt und geprüft. Dadurch konnten eigene Prüfzeugnisse mit
Schallschutzwerten für das begehbare Element, wie es heute Standard ist,
vorgelegt werden um auch hier für den Bauherren eine Sicherheit zu gewährleisten. 1991 wurde die Personengesellschaft, nach dem Tod von H. Friedrich Appold, in eine Besitz- und Betriebsgesellschaft aufgeteilt und die GmbH gegründet. Die Gesellschafter sind Frau Martha Appold sowie die vier Söhne Günther, Manfred, Roland und Uwe Appold. Mit
der Wiedervereinigung wurden die ersten Objekte in den neuen Bundesländern
ausgeführt. Dadurch reifte der Gedanke, ein zweites Standbein zu schaffen
um mehr Kundennähe zu erreichen. Nach Auslotung verschiedener Standorte
und möglichkeiten der Zusammenarbeit entschied man sich für den Neubau
in Zwochau der 1996 begonnen wurde und die Produktion in 1997 anlief. Somit
verfügen wir heute über zwei Standorte und einer Ausrichtung auf Sondertüren.
Die Investitionen in Zwochau wurde speziell für alle Arten von Holzzargen
ausgelegt und die Produktion der Zargen von Bimbach nach Zwochau
verlagert. Die nächste Generation nahm ihre Tätigkeit im Unternehmen
auf.
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